News

16.08.2017


Hermelin ( (c) Adolf Maissen / wildenachbarn.ch)

Dem Naturbeobachter Adolf Maissen sind in der Nähe von Lauterbrunnen im Berner Oberland seltene Aufnahmen gelungen: ein Hermelin in freier Wildbahn (Bilder aus der Galerie von www.wildenachbarn.ch). Dabei ist die Art gar nicht so selten, aber so flink und meist in Deckung unterwegs, dass Begegnungen mit diesem kleinen Raubtier, das zur Familie der Marder gehört, trotzdem nicht häufig sind.

Woher der Begriff "Herumwieseln" kommt, zeigen die Aufnahmen von Ian Ellis, der in der Nähe von Boston / UK diese jungen Wiesel (English stoat = Hermelin, allerdings dürfte es sich bei diesen Wieseln um Mauswiesel handeln) gefilmt hat.

09.08.2017


Abb.: Beobachungen von Gämsen auf stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch (Stand 9.8.2017).

Wie das CH-Wildinfo kürzlich vermeldete, sind die Gamsbestände und -jagdstrecken in vielen Regionen der Schweiz rückläufig: "Eine Entwicklung, die nicht nur in der Schweiz, sondern auch in andern Alpenländern zu beobachten ist. Es scheint die Summe mehrerer Faktoren zu sein, die der Gämse zusetzen" (CH-Wildinfo 2017/3).

Gleichzeitig dringen Gämsen auch immer wieder in die Ebenen vor, z.B. über die Hügelzüge des Albis bis zur Üetlibergkette in der Stadt Zürich. Am 8. August 2017 vermeldete ein Artikel im St.Galler Tagblatt Gämsen beim Wildpark Peter und Paul. Es wird spannend sein, die Entwicklungen weiter zu beobachten.

19.07.2017

Schweiz: Werden Goldschakale auch in Westeuropa heimisch?

Goldschakale sind nahe Verwandte der Wölfe. Sein bisheriges Verbreitungsgebiet reicht vom Balkan über die Türkei und die Arabische Halbinsel bis nach Indien und den fernen Osten. In den letzten Jahren häufigen sich Beobachtungen, dass sich die Art weiter Richtung Westen ausbreitet. Auch in der Schweiz sind bereits mehrmals Goldschakale beobachtet worden.

Beitrag im Schweizer Radio

13.07.2017

Mit dem Projekt StadtWildTiere Berlin startet das erste Projekt in Deutschland. StadtWildTiere-Partner in Berlin ist das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung IZW. Das IZW verfügt über langjährige Erfahrungen in Citizen Science und Stadtökologieprojekten. Einige dieser Projekte sind auch auf StadtWildTiere Berlin vorgestellt und laden die Bevölkerung zum Mitmachen ein.

Besuchen Sie die StadtWildTiere Berlin und erfahren Sie mehr ĂĽber die Projekte in der Deutschen Hauptstadt.

12.07.2017

Die Stiftung Pro Lutra will ein aktuelles Buch über Fischotter publizieren und sucht dafür finanzielle Unterstützung via Crowdfunding auf der Crowdfunding-Plattform "100 DAYS". Jeder und jede kann mit einem kleinen oder grösseren Beitrag das Projekt unterstützen und damit zu seinem Gelingen beitragen.  

10.07.2017

Mit der Plattform Naturförderung Biodivers möchte der Verein Biodivers das Wissen über die Naturschutzpraxis gebündelt und kompakt darstellen und verlinken. In enger Zusammenarbeit mit Fachspezialisten und mittels umfassender Recherche in Internet und Literatur werden umsetzungsorientierte Artikel und veröffentlichen Praxisbeispiele online gestellt. Links zu anderen Webseiten und Tipps zu Büchern und Praxisbeispielen sollen dazu beitragen, das grosse Wissen zur Förderung der Biodiversität einem breiten Publikum leicht zugänglich zu machen, zum Start neuer Projekte motivieren und, last but not least, zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz beitragen.

17.06.2017


Taubenschwänzchen. (c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Gespräch auf SWR2 Forum: Tod im Grün – Das Insektensterben und die Folgen

Es diskutieren:
Dr. Hans-GĂĽnther Bauer, Max-Planck-Institut, Radolfzell
Dr. Lars Krogmann, Staatl, Museum fĂĽr Naturkunde Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
Gesprächsleitung: Britta Fecke

Wo es früher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut mückengeplagte Wanderer und Badegäste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrarökologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zurückgegangen.
 

17.06.2017


(c) Fabio Bontadina / stadtwildtiere.ch

Immer weniger Igel in Schweizer Städten? Erste Resultate eines laufenden Forschungsprojekts in der Stadt Zürich zeigen besorgniserregende Verbreitungslücken der städtischen Igelpopulation. Noch in den 1990er Jahren galt der kleine Kulturfolger als weit verbreitet. Beobachtungen im Rahmen der Beobachtungsmeldeplattform stadtwildtiere.ch lassen jedoch befürchten, dass heute weit weniger Igel in Wohnquartieren des Schweizer Mittellandes leben als noch vor 20 Jahren. Studien aus Grossbritannien sprechen gar von einem drastischen Rückgang von 30 bis 50% in den letzten 10 Jahren.

Artikel zur Medienmitteilung von StadtWildTiere  vom 13. Juni 2017 auf Naturschutz.ch
 

01.06.2017

Wie sollte ein igelfreundlicher Garten aussehen?
Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, warum es in einigen Gärten vor Igeln wimmelt und sich in andere Gärten nicht ein einziger Igel verirrt? In diesem Informationsblatt erhalten Sie Informationen, was für Igel wichtig ist.

Ihr "Igel-in-Berlin"-Team

Igel in Berlin (Hedgehogs in Berlin)
Leibniz-IZW - Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research
Department of Evolutionary Ecology
Alfred- Kowalke-Str. 17
D- 10315 Berlin
Phone +49-30-5168-327
http://www.leibniz-izw.de/igel-in-berlin-394.html
http://www.portal-beee.de/igel.html

 

14.05.2017

Schnitzeljagd "Igel-Safari" vom 13. bis am 28. Mai 2017
Stadtrundgang "Wildtiere mitten in der Stadt", Freitag, 19. Mai, 19 Uhr

Anlässlich des diesjährigen Abenteuer StadtNatur (vom 19. bis 21. Mai 2017) findet in den Viaduktbögen im Zürcher Kreis 5 eine Schnitzeljagd statt. In den Schaufenstern des Viadukts sind - von aussen gut sichtbar - 7 Igel und andere Wildtiere und 3 Spuren von Igeln versteckt. Start ist im Schaufenster von Caritas. Bei jedem gefundenen Tier finden sich Hinweise auf das nächste. Gesammelt werden müssen die Namen der Läden, in deren Schaufenster das Wildtier oder die Spur gefunden wurde, und die Antwort auf die Frage, welche beim Tier gestellt wird. 

Mit jedem gefundenen Tier und der dazugehörigen korrekten Antwort nimmt man an einem Wettbewerb teil - schöne Preise zu gewinnen. Eingetragen werden die Tiere und Antworten hier auf der Webseite, das Wettbewerbsformular geht demnächst online. Oder schicken Sie uns die Lösungen via Email an info@stadtwildtiere.ch.

Auf dem Rundgang in einem Zürcher Wohnquartier begeben sich die Teilnehmenden auf die Spuren der Wildtiere, die mitten unter uns leben. Geführt von zwei erfahrenen Stadtwildtierbiologinnen, in Zusammenarbeit von StadtWildTiere mit Bioterra Zürich. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an den StadtWildTiere-Events oder an einem der unzähligen Abenteuer StadtNatur-Anlässen.
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