News

25.04.2019

Die Website www.luzern.stadtwildtiere.ch bietet Informationen zu den tierischen Stadtbewohnern und lädt ein, Beobachtungen zu melden. Wie Umweltschutz Stadt Luzern in ihrer Medienmitteilung vom 25. April 2019 mitteilte, wird die Meldeplattform, bisher für die Stadt Luzern aufgebaut, im Rahmen der Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) ab sofort auf elf involvierte Gemeinden ausgeweitet. 

Medienmitteilung vom 25. April 2019

14.04.2019

 

Das Naturzentrum Pfäffikersee ist ein Informationszentrum für die eindrückliche Moorlandschaft an diesem schönen See.

In der Ausstellung und an den vielfältigen öffentlichen Veranstaltungen werden den Gästen spannende Einblicke in die Natur geboten. Mit einem Infomobil werden Erholungssuchende da, wo es im Schutzgebiet Spannendes zu entdecken gibt, informiert. Auf Anfrage organisiert das Team des Naturzentrums auch Führungen und Exkursionen für Gruppen aller Art: Schulklassen, Vereine, Familien oder Firmen.

Öffnungszeiten:

April bis Oktober
Mittwoch: 14:00 – 18:00 Uhr
Wochenende: 10:00 – 18:00 Uhr

November bis März
Mittwoch: 12:00 – 16:00 Uhr
Wochenende: 10:00 – 16:00 Uhr
 

 

12.04.2019

Forscher von der California State University untersuchten die Verbreitung von Rotluchsen (Lynx rufus) und deren Beutetieren, Kaninchen (Sylvilagus spp.), in städtischen Gebieten in Südkalifornien. Die Kaninchendichte wurde mittels visuellen Transektmessungen erhoben, während sieben Rotluchs-Weibchen mit GPS-Sendern überwacht wurden. Die Dichte von Kaninchen war etwa dieselbe im städtischen und umgebenden ländlichen Gebieten. Die Luchse nutzen allerdings die umgebenden ländlichen Gebiete während des Tages 76-84% häufiger als die städtischen Gebieten. Umgekehrt wurde nachts, wenn in den Städten weniger Menschen unterwegs sind, häufiger in städtischen Gebieten nach Kaninchen gejagt. 

Diese Studie wurde im Journal of Mammalogy publiziert.

05.04.2019

© Stephie Burkart / stadtwildtiere.ch

Fledermäuse zeigen unterschiedliche Reaktionen auf nächtliches Kunstlicht. Einige Arten meiden die Lichtquellen, besonders UV Lichtquellen, während andere Arten von den durch die Lichtquellen angezogenen Insektenschwärmen profitieren.

Ein Forscherteam des Leibniz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung aus Berlin untersuchte in der Stadt Berlin den Einfluss von Bäumen auf die negative oder positive Wirkung von nächtlicher Lichtverschmutzung auf verschiedene Fledermausarten. Bäume können einen Teil des Kunstlichts von der Umgebung abhalten und somit die Umgebung für lichtscheue Arten aufwerten.

Das Forscherteam fand artspezifische Reaktionen der Fledermäuse auf Straßenlaternen mit und ohne UV-Licht. Eine dichte Baumbedeckung reduzierte die negative Wirkung von Straßenlaternen auf Fledermausarten, welche im offenen Raum nach Beute suchen. Gleichzeitig verstärkte die Baumbedeckung die positive Wirkung von Straßenlaternen auf Zwergfledermäuse, welche an Straßenlaternen jagen, und die negative Wirkung auf Myotis Arten, welche entlang von Strukturen nach Insekten jagen und besonders lichtscheu sind.

Das Autorenteam empfiehlt baumreiche Gebiete sparsam zu beleuchten und in starkbeleuchteten Gebieten mehr Bäume zu pflanzen.

 

Die wissenschaftliche Publikation ist online verfügbar.

29.03.2019

Am Freitagabend, 29. März, zu bester Sendezeit wurde im Rahmen der Sendung Schweiz aktuell ein kurzer Beitrag zum Igelprojekt in den Städten Bern, Chur, Luzern, St.Gallen und Zürich gezeigt. Fazit: Wir stellen eine Rückgang der Igelpopulation fest, die Gründe sind aber Vorderhand noch nicht klar. Lebensraumveränderungen, Rückgang der Nahrung oder eine Zunahme des Verkehrs werden weiter untersucht. Auch Dachse dürften da und dort eine Rolle spielen.

Schweiz aktuell, SRF vom 29. März 2019

26.03.2019

Die Natur, die Landschaft und das baukulturellen Erbe in der Schweiz stehen stark unter Druck. Mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet, die Fakten zum Insektensterben sind alarmierend. In der Biodiversitätspolitik herrscht jedoch Stillstand. Der Bauboom ausserhalb der Bauzonen geht weiter, naturnahe Flächen und wertvolles Kulturland verschwinden unter Beton und Asphalt. Derweil sind mit der zweiten Revisionsetappe des Raumplanungsgesetzes noch immer keine griffigen Gegenmassnahmen in Sicht. Der Aktionsplan für die Biodiversität der Schweiz ist gerade einmal das Minimum, was gemacht werden muss. 

Deshalb lancieren die Umweltverbände am 26. März 2019 zwei Volksinitiativen:
•    Die Biodiversitätsinitiative sichert genügend Flächen und Geld für unsere Natur und verankert einen besseren Schutz von Landschaft und baukulturellem Erbe in der Verfassung.
•    Die Landschaftsinitiative stoppt die zunehmende Verbauung naturnaher Flächen und unseres Kulturlandes und setzt dem Bauboom außerhalb der Bauzonen klare Grenzen.

Zu den Unterschriftenbögen und weiteren Informationen

26.03.2019

ForscherInnen aus Sevilla, Montpellier und Genf konnten mittels genetischen und morphologischen Untersuchungen den Artenkomplex der Fransenfledermaus genauer untersuchen und eine neue Fledermausart für die Schweiz beschreiben. Die neu beschriebene Art besitzt den deutschen Namen Kryptisches Mausohr (Myotis crypticus).

Viel ist über die Art noch nicht bekannt, da sie bisher nicht von ihrer Schwesterart, der Fransenfledermaus, unterschieden wurde. Die Art kommt in der Westschweiz vor und lebt dort vor allem in Wäldern in allen Höhenlagen. Es wird angenommen, dass sie Baumhöhlen und verlassene Gebäude als Schlafplätze nutzt. Weitere Details zum Thema sind in der wissenschaftlichen Veröffentlichung zu finden.

18.03.2019

Am 18. März 2019 startet die Aktion «Mission B». Sie ist, laut dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF, die Antwort auf den steten Rückgang der Biodiversität. Der Plan B für die Natur. Jede Sekunde werden in der Schweiz 0.7 Quadratmeter Grünfläche verbaut. Die Insekten sterben, die Vögel werden immer weniger.

Das gemeinsame Projekt von SRF, RSI, RTR und RTS hat zum Ziel, die Biodiversität in der Schweiz nachhaltig zu fördern. In den nächsten eineinhalb Jahren möchten die Radio- und Fernsehleute möglichst viel biodiverse Fläche dazugewinnen, in der Schmetterlinge, Vögel, Wildbienen, Eidechsen und Igel ein Zuhause finden – zusammen mit der Bevölkerung.

Mission B von SRF, RSI, RTR und RTS

11.03.2019

Welche Aussenräume wollen Wohnbaugenossenschaften? Und wie sieht es dort mit der Biodiversität aus?

In einer Befragung Deutschschweizer Wohnbaugenossenschaften wurde nach den Schwerpunkten in Planung und Unterhalt der Aussenräume gefragt. Werden dabei Ökologie und Biodiversität berücksichtigt?

Die Resultate zeigen: Ökologie und Biodiversität sind heute zwar bei vielen Wohnbaugenossenschaften ein wichtiges Thema. Doch die Befragung ergab auch, dass das Potential für eine aktive Förderung vielfältiger Grünräume noch bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Der Bericht zeigt deshalb in einem zweiten Teil mögliche Wege auf, wie die Qualität der Grünräume sowohl für die Genossenschafterinnen und Genossenschafter als auch für die Biodiversität gefördert werden kann.

Bericht "Qualität des Grüns um Aussenraum"

27.02.2019


Bild: Mary-Pierre Ryser

Räude ist eine Milbenerkrankung, die einen starken Juckreiz verursacht. Die erkrankten Tiere kratzen sich und haben deshalb kahle Stellen am Körper, oft am Rücken beim Schwanzansatz. Die Tiere sterben durch Infektionen, welche bedingt durch die Räude, entstehen.

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Füchse im Siedlungsraum finden sich beim Fuchsratgeber.

Artikel in der Limmattaler Zeitung vom 26.2.2019

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