Wanderratte
Rattus norvegicus
© Erni, Fotolia.com

Lebensraum

Gebäude
Feuchtgebiet
Gewässer

Die Wanderratte stammt aus dem asiatischen Raum, breitet sich seit dem 18. Jh. in Europa aus. Besiedelt auch unterirdische Kanalnetze und kann sich dort dank der Speiseabf√§lle, die die Toilette heruntergesp√ľlt werden, ern√§hren und vermehren. Bei Br√ľchen oder Lecks im Kanalisationssystem k√∂nnen Ratten √ľber das Erdreich in Keller oder ins Freie gelangen. Wenn sie Futter (‚ÄäVogelfutter‚Ää) oder offene Abf√§lle finden, k√∂nnen sie sich oberirdisch ansiedeln und stark vermehren. Die Bek√§mpfung im Freien ist n√∂tig wegen der √úbertragungsgefahr von Krankheiten auf die Menschen.

Erkennungsmerkmale 
Größte der einheimischen Mausarten.
Lebensraum 
Im Freien in der Nähe von Gewässern, in Abwasserkanälen.
Gefährdungsgrad
nicht gefährdet
√Ąhnliche Arten
Hausratte: Unterschiede zur Wanderratte sind der schlankere K√∂rper, die spitzere Schnauze, die kleineren Augen und Ohren, das geringere K√∂rpergewicht, der im Vergleich zum K√∂rper l√§ngere Schwanz, das rauere und weniger gl√§nzende Fell. Bisamratte: Im Unterschied zur Wanderratte hat die Bisamratte an den Zehen der Hinterf√ľ√üe Schwimmborsten und ihr Schwanz ist seitlich abgeplattet.
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 17‚Ää‚Äď‚Ää27‚ÄČcm,¬†Schwanz 16‚Ää‚Äď‚Ää20‚ÄČcm, Gewicht 230‚Ää‚Äď‚Ää500‚ÄČg.

Aktivit√§tszeit 
Ganzjährig aktiv.
Verbreitung Z√ľrich
Seeufer und naturnahe Flussufer von Sihl, Limmat und Schanzengraben. Auch entlang von Eisenbahnlinien, wo Abfälle in die Böschung geworfen werden.
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
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Fuchs. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

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Die größte aller Mäuse

Wanderratten sind viel gr√∂√üer und kr√§ftiger gebaut als Haus- oder Waldm√§use. Da die Wanderratte bevorzugt in Wassern√§he lebt, ist sie am ehesten an Flussufern oder an Seen zu entdecken. Als Anpassung an diesen Lebensraum kann sie schwimmen und sogar tauchen. Die Allesfresserin wird auch von Abf√§llen oder Vogelfutter angezogen, z.B. wenn auf Stadtpl√§tzen Tauben gef√ľttert werden. Grunds√§tzlich ist die Wanderratte d√§mmerungs- und nachtaktiv, gelegentlich kann sie auch tags√ľber gesichtet werden.¬†

Wanderratten leben in Gewässernähe. (© S. Gloor / swild.ch)

Anpassungsfähig und schlau

Die Wanderratte kommt h√§ufig vor und braucht keine spezielle F√∂rderung. Man sollte es dringend unterlassen, Vogelfutter, K√ľchenabf√§lle oder trockenes Brot f√ľr Wildtiere auszubringen. Erstens finden die Wildtiere in der Stadt gen√ľgend Nahrung und zweitens werden dadurch auch Ratten angelockt, was Probleme mit sich bringt (siehe Gefahren).

Gefahren 

Wanderratten können sich unter guten Lebensbedingungen stark vermehren und bilden dann große Sippen. Sie können in Häuser eindringen und dort Schäden an Nahrungsmitteln, Waren oder Elektrokabeln anrichten. 

Beobachten im Tierpark

Im Wildnispark Langenberg kann man Wanderratten im "M√ľsli-H√ľsli" besuchen.

Mehr Informationen 

Informative Seite zu Kleinsäugern

Säugetieratlas der Schweiz, 1995, Birkhäuser Verlag

Service
Betreut von SWILD
StadtWildTiere Z√ľrich
Träger