Stockente
Anas platyrhynches
┬ę Rosel Eckstein / pixelio.de

Lebensraum

Feuchtgebiet
Gewässer

Stockenten ern├Ąhren sich omnivor, fressen also so gut wie alles, was verdaut werden kann. Dabei w├Ąhlen sie haupts├Ąchlich pflanzliche Kost wie Samen, Fr├╝chte sowie gr├╝ne Wasser-, Ufer- und Landpflanzen. Weiterhin ern├Ąhren sie sich unter anderem von Schnecken, Larven, kleinen Krebsen und Fischen, Kaulquappen und W├╝rmern.
Das Nest der Stockente ist eine einfache Mulde, die vom Weibchen in den Untergrund gedr├╝ckt und nur mit groben Halmen ausgepolstert wird. Nach dem Nestbau verl├Ąsst der Erpel die Ente, welche die Brut und Aufzucht der K├╝ken ├╝bernimmt. Die K├╝ken, welche sich mit Hilfe eines spitzen Zahnes am Schnabelende aus der Eierschale befreien, sind als Nestfl├╝chter schon bald nach dem Schlupf f├Ąhig, das Nest zu verlassen und zu schwimmen. Die Lebenserwartung betr├Ągt bis zu 20 Jahre.

Erkennungsmerkmale 
Das Prachtkleid des Erpels ist grau mit brauner Brust, br├Ąunlichem R├╝cken und schwarzen Ober- und Unterschwanzdecken. Metallisch gr├╝ner Kopf mit wei├čem Halsring darunter. Gr├╝n-gelber Schnabel. Blau- wei├čer Fl├╝gelspiegel. Schwarze Erpellocken an Schwanzspitze. Weibchen unscheinbar hellbraun mit blau- wei├čem Fl├╝gelspiegel.
Lebensraum 
Flie├č- und Stillgew├Ąsser
Gef├Ąhrdungsgrad
nicht gef├Ąhrdet
Ähnliche Arten
Verwechslung des Weibchens mit Weibchen der Schnatterente, L├Âffelente und Spie├čente.
Ma├če 

Gr├Â├če 50- 60 cm, Fl├╝gelspannweite 81- 94 cm, Gewicht 1500 g

Beobachtung eintragen
Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
Anpassungsf├Ąhige Enten

Man kann sie auf Seen, Teichen, Fl├╝ssen sowie kleinen Wald- und Wiesengr├Ąben beobachten. Ebenso nutzen sie Regenr├╝ckhaltebecken und Kolken (kleine, wassergef├╝llte Vertiefungen). Die Nester der Stockenten befinden sich oft in bis zu mehreren 100 m Entfernung vom Wasser im Gr├╝nland, unter B├╝schen, auf B├Ąumen, in Stra├čenb├Âschungen oder auch auf Kr├Ąhen- bzw. Greifvogelhorsten. Sie geh├Âren mittlerweile zum Bild von Parkanlagen und Gr├╝nfl├Ąchen, in denen sie Weiher, Teiche und Brunnen besiedeln.

Ungew├Âhnliche Nistplatzwahl

Immer wieder wird von ungew├Âhnlich erscheinenden Nistpl├Ątzen auf Balkonen, auf Flachd├Ąchern von Hochh├Ąusern oder in Schuppen und St├Ąllen berichtet. M├Âglicherweise weichen Stockenten auf diese Alternativen aus, da es in innerst├Ądtischen Gew├Ąssern oft an geeignetem Bewuchs fehlt oder sie sich durch freilaufende Hunde gest├Ârt f├╝hlen.

┬ę Sandra Gloor / swild.ch

Stockenenten-Weibchen mit drei Jungen.

┬ę Fanny Betge

Teiche in Stadtp├Ąrken bieten Stockenten einen idealen Lebensraum.

Nicht f├╝ttern

Stockenten sollten nicht gef├╝ttert werden, da ihre Zahl dann zu stark zunimmt. Au├čerdem kann die F├╝tterung mit Brot etc. den Enten schaden. Futterreste im Wasser k├Ânnen zudem zu einem ÔÇ×UmkippenÔÇť des Gew├Ąssers f├╝hren.

Konflikte zwischen Stockente und Mensch
  • Verschmutzung: Hinterlassenschaften bleiben oft zur├╝ck. Dies kann besonders in von Menschen angelegten und genutzten Parks und auf Liegewiesen zu Konflikten f├╝hren.

  • Krankheiten: Trichobilharzia- Zerkarien, die die Badedermatitis ausl├Âsen, k├Ânnen mit dem Entenkot ausgeschieden werden. Badedermatitis ist ein harmlos verlaufender Befall des Menschen mit winzigen Larven von Saugw├╝rmern. Stark verschmutzte Gew├Ąsser k├Ânnen eine Ansteckung des Menschen beg├╝nstigen. Meist kommt es zu Hautr├Âtungen, Quaddeln und juckenden Pusteln. K├╝hlende Gels k├Ânnen Linderung verschaffen.

Gefahren 
  • Freilaufende Hunde
Service
Betreut von SWILD
StadtWildTiere Z├╝rich
Träger