Hausmaus
Mus musculus
© 4028mdk09, cc-by-sa 3.0

Lebensraum

Gebäude

Hausm√§use leben eng mit dem Menschen zusammen und ern√§hren sich von seinen Nahrungsvorr√§ten. Sie fressen alles M√∂gliche, von Getreide bis zu Fr√ľchten, auch Insekten werden vertilgt. Nachtaktiv und heimlich. Fortpflanzung das ganze Jahr √ľber m√∂glich, Wurfgr√∂√üe 5‚Ää‚Äď‚Ää6, Tragzeit etwa 3 Wochen. Hausm√§use leben in hierarchisch geordneten Familienverb√§nden. Die Hausmaus stammt urspr√ľnglich aus Asien und breitete sich seit der Jungsteinzeit mit dem Menschen aus. Typischer Kulturfolger, infolge der modernen Bauweise allerdings selten geworden. Bei M√§usen, die heute im Stadtgebiet in H√§usern angetroffen werden, handelt es sich meistens um Waldm√§use, die nur im Winter auftauchen und im Fr√ľhjahr wieder verschwinden.

Erkennungsmerkmale 
K√∂rperlanger, nie 2-farbiger Schwanz, kleinere Hinterf√ľ√üe als die Waldmaus. R√ľckenf√§rbung dunkel, variabel, Bauch hell bis wei√ü.
Lebensraum 
In oder bei menschlichen Siedlungen, da auf konstantes Nahrungsangebot angewiesen. Eher dunkle und ruhige Bauten, oft in Tierst√§llen mit gen√ľgend Futter.
Gefährdungsgrad
nicht gefährdet
√Ąhnliche Arten
Die Hausmaus ähnelt der Waldmaus (Apodemus sylvaticus), die jedoch größere Augen und Ohren sowie einen 2-farbigen Schwanz aufweist.
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 7‚Ää‚Äď‚Ää10‚ÄČcm,¬†Schwanz 7‚Ää‚Äď‚Ää10‚ÄČcm, Gewicht 20‚Ää‚Äď‚Ää25‚ÄČg.

Aktivit√§tszeit 
Oft ganzjährig aktiv.
Verbreitung Z√ľrich
Vermutlich nur noch selten in älteren Häusern und Ställen.
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
1 Bilder geordnet nach
Hausmaus 
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Fuchs. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

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Die Hausmaus ‚Äď fr√ľher h√§ufig, heute selten

Die Hausmaus ist vorwiegend d√§mmerungs- und nachtaktiv. Sie ist an menschliche Behausungen gebunden und bevorzugt hier dunkle und ruhige Orte. In unseren Breitengraden besiedelt sie h√§ufig Stallungen, Scheunen oder Vorratskammern. Vor allem im Winter verl√§sst sie die Geb√§ude kaum. Da diese Geb√§ude im Verlaufe der Zeit immer seltener geworden sind, ist hier mittlerweile auch die Anzahl Hausm√§use zur√ľckgegangen.

Verwechslungsgefahr

Häufig wird die Hausmaus mit der Waldmaus verwechselt. Die Hausmaus ist aber kleiner, hat einen Schwanz, der so lang wie ihr Körper und nie zweifarbig ist. Meist handelt es sich bei einer in einem Gebäude gefangenen Maus heutzutage um eine Waldmaus.

Da Hausmäuse seit jeher als Vorratsschädlinge gelten, ist die Akzeptanz von Fördermaßnahmen gering. 

Beobachten im Tierpark

Im Wildnispark Langenberg kann man im sogenannten "M√ľsli-H√ľsli" Hausm√§use, Siebenschl√§fer und Wanderratten beobachten, und auch der Tierpark D√§hlh√∂lzli besitzt ein Gehege mit Hausm√§usen.

Mehr Informationen 

Informative Seite zu Kleinsäugern

 

Säugetieratlas der Schweiz, 1995, Birkhäuser Verlag

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