Die Big5 von Zürich gesucht

Die wilden Fünf der Afrikanischen Savanne

Die Big5 von Afrika, die fünf großen Wildtierarten der Afrikanischen Savanne, waren einst von Großwildjägern wegen ihrer Größe und den besonderen Gefahren bei ihrer Jagd heiß begehrt. Heute ist ihre Beobachtung das Ziel jeder Safari in Kenia oder Botswana. Gemeint sind Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

Wildtiere vor unserer Haustür

Auch vor unserer eigenen Haustür leben Wildtiere. Die Big5 von Zürich - Igel, Eichhörnchen, Reh, Fuchs und Dachs – mögen etwas kleiner als ihre eindrücklichen Verwandten in Afrika sein, aber auch eine Safari im Stadtdschungel verspricht spannende Wildtierbeobachtungen.

Ihre Beobachtungen interessieren uns!   

Wie weit wagen sich Reh, Dachs und Igel in die Quartiere vor? Wo gibt es in Zürich noch genügend alte Bäume, so dass Eichhörnchen dort leben können? Gibt es wirklich überall in der Stadt Füchse? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Fragen zu finden und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen hier.

Flyer "Big5 gesucht"
Leporello "Big5 gesucht"

Eichhörnchen - flinker Kletterkünstler

Eichhörnchen leben auf Bäumen. Ihre Nahrung wie Samen, Bucheckern, Eicheln, Haselnüsse, Knospen, Früchte, Insekten und gelegentlich einen Jungvogel suchen sie aber auch am Boden.
 
Im Siedlungsraum fühlen sich Eichhörnchen in Parks, Friedhöfen und Gärten mit vielen alten Bäumen wohl, wo sie von Baum zu Baum springen können. Hoch oben in den Kronen dieser Bäume bauen die Eichhörnchen ihr kugelförmiges Nest aus Ästchen und polstern es mit Moos aus. Hier schlafen sie und bringen im Frühling ihre Jungen zur Welt.
 
Wo gibt es in Zürich Quartiere mit genügend alten Bäumen, sodass Eichhörnchen dort leben können? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Eichhörnchenbeobachtungen. 
 
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Igel - kleiner Fußgänger

Igel haben es gern vielfältig: Sie schlafen im dichten Gebüsch oder unter Asthaufen und suchen nachts auf kurz geschnittenen Wiesen nach Schnecken, Würmern und Käfern. Naturnahe Innenhöfe, vielfältige Wiesen und Gärten mit verwilderten Ecken sind daher bei Igeln sehr beliebt.

Schon ein Absatz von 20 cm kann für die kleinen Fußgänger ein unüberwindbares Hindernis bedeuten. Die Stadt ist für Igel deshalb ein wahres Labyrinth, in dem sie sich jedoch dank ihres ausgezeichneten Ortsgedächtnisses gut zurechtfinden. Sie kennen die verschiedenen Durchschlüpfe wie Mauer- oder Zaunlücken genau und nutzen diese auf ihren nächtlichen Spaziergängen.

Eine Igelstudie von Grün Stadt Zürich und dem Zürcher Tierschutz hat 1993 die Igelpopulation auf 2500 bis 4000 Tieren geschätzt. Sind es heute noch immer so viele? Helfen Sie uns, auf diese Frage eine Antwort zu finden und melden Sie Ihre Igelbeobachtungen. 

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Reh - scheuer Feinschmecker

Rehe sind Bewohner von Wäldern und angrenzenden Wiesen. In der Stadt besuchen sie auch Parks, Friedhöfe und Gärten, die in Waldnähe liegen. Rehe sind wahre Gourmets und fressen energiereiche, leicht verdauliche Gräser, Kräuter und Triebe von Bäumen und Sträuchern, in Gärten gerne auch Rosenknospen. Der Rehbock trägt ein Geweih, welches er im Verlauf von Herbst und Winter abwirft. Bis im Frühling wächst ihm das neue Geweih nach.

In Siedlungsnähe können sich Rehe an die Störungen durch Spaziergänger gewöhnen, wenn diese auf den Wegen bleiben. So vermögen Rehe auch in stark genutzten Wäldern am Stadtrand zu leben.

Bis wohin wagen sich Rehe in die Stadt vor? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Rehbeobachtungen.
 
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Dachs - traditionelles Familientier

Dachse sind gesellige Tiere und leben bei uns in Familienverbänden von zwei bis fünf Tieren. Ihre Baue graben sie mit ihren kräftigen Pfoten und Krallen oft an Hanglagen und benutzen sie über viele Generationen hinweg. Für die Tagesruhe kehren Dachse in den Bau zurück.

Dachse sind Sammler mit einer Vorliebe für Regenwürmer, Insekten, Schnecken, Amphibien, Früchte und Getreide. Oft hinterlassen sie auf der Futtersuche Fraßspuren in Form von kleinen Grablöchern auf Wiesen, wo sie Käferlarven oder Wespennester suchen.

Wie weit wagen Dachse sich in die Quartiere vor? Helfen Sie uns, für diese Fragen Antworten zu finden und melden Sie Ihre Dachsbeobachtungen.

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Fuchs - flexibler Städter

Füchse sind Anpassungskünstler. Als Allesfresser mögen sie weggeworfene Pizzastücke ebenso wie Mäuse, Beeren und Regenwürmer. Die Stadt ist für Füchse ein Schlaraffenland.

Füchse sind während der Nacht überall in der Stadt unterwegs, bevorzugt aber in ruhigen Wohnquartieren, Parks und Friedhofarealen. Füchse sind echte Städter: Sie kommen nicht nur zur Nahrungssuche in die Stadt, sondern verbringen hier auch den Tag und ziehen zwischen den Häusern ihre Jungen groß. Viele Stadtfüchse haben den Wald nie gesehen.

Den Tag verschlafen Füchse in ihrem Bau. Noch lieber ruhen sie an Stellen irgendwo im Quartier, wo sie vor Witterung geschützt sind und nicht gestört werden, z.B. im dichten Gebüsch.

Kommen Füchse wirklich in der ganzen Stadt vor? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Fuchsbeobachtungen.

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Stadtfauna

Städte und Siedlungsgebiete beherbergen eine erstaunlich artenreiche Tierwelt. Das Stadtfauna-Buch zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in mitteleuropäischen Städten beobachtet werden konnten, vom Süßwasserschwamm bis zur Nordfledermaus.

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