News

27.04.2016

Die vielf├Ąltige Tierwelt, welche unter Wasser lebt, ist vielen von uns nicht bekannt. Auch im Siedlungsraum leben in Seen, Fl├╝ssen, B├Ąchen, Feuchtbiotopen und Riedenfl├Ąchen unz├Ąhlige Tiere, gr├Âssere und viele Kleinlebewesen. Sie zu entdecken ist spannend und faszinierend. Ein Besuch des Naturzentrums Neeracherried und seiner aktuellen Sonderausstellung erm├Âglicht einen Einblick in diese geheimnissvolle Welt.

26.04.2016

StadtWildTiere berichtete bereits vor einem Jahr von den sogenannten "Kamikaze-Tauben": Tauben, die mit einem hochgiftigen Stoff bestrichen und danach ausgesetzt wurden, damit Greifv├Âgel sie fangen und durch das Gift qualvoll zu Tode kamen. Ein trauriger Fall wurde von der Falkenkamera am Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstra├če in Z├╝rich aufgezeichnet.┬á

Wie die NZZ am 23.4.2016 berichtete, steht ein Mann vor Gericht, weil er mutma├člich┬ámit Gift beschmierte Tauben in die Luft schickte, um Wanderfalken zu t├Âten. Der Fall gibt erstmals Einblick in eine dubiose Szene von Taubenz├╝chtern.

Vorsicht tote V├Âgel
Sollten Sie einen toten Wanderfalken finden und eine Vergiftung vermuten, ist umgehend die Polizei unter der Rufnummer 117 (Schweiz) oder 133 (├ľsterreich) zu informieren. Tote Tiere niemals mit┬áblo├čen┬áH├Ąnden anfassen (Vergiftungsgefahr).
22.03.2016
Feldhase im Wildpark Langenberg  (c) Christian Stauffer.
 
Die gezielte Suche zum Nachweis des Feldhasen auf dem Stadtgebiet von Z├╝rich lieferte erfreuliche Resultate. An sechzehn Orten des Stadtrands hinterliessen die Langohren w├Ąhrend der letzten beiden Winter Spuren im Schnee. Um die Population zu erhalten oder gar zu entwickeln, sind die Hasen auf st├Ârungsfreie R├╝ckzugsorte und eine aufgewertete Landschaft angewiesen.
Der Feldhase hat es in der Schweiz nicht einfach. Intensive Landwirtschaft und Lebensr├Ąume ohne gen├╝gend Strukturen wie Hecken oder ungem├Ąhte Wiesen machen ihm das Leben schwer. Seine Best├Ąnde sind in vielen Landesteilen unter Druck. Umso erfreulicher sind die aktuellen Nachweise der Langohren auf dem Gebiet der Stadt Z├╝rich.
 
Im Rahmen der Erfolgskontrolle von Landschaftsaufwertungen hat Gr├╝n Stadt Z├╝rich in Zusammenarbeit mit dem Team des Projekts ┬źStadtWildTiere┬╗ das Vorkommen der Feldhasen in der Stadt Z├╝rich untersucht. Anhand deren typischer Spuren im Schnee konnten die Biologen w├Ąhrend der letzten beiden Winter an sechzehn Orten Feldhasen nachweisen. Die Spuren fanden sich vorwiegend an Waldr├Ąndern mit wenig begangenen Wiesen und in Waldlichtungen. An solchen Orten schaffen Aufwertungsmassnahmen wie abgestufte Waldr├Ąnder mit breitem Krautsaum und die Reduktion von st├Ârenden Einfl├╝ssen einen geeigneten Lebensraum f├╝r die Feldhasen und tragen dazu bei, ihren Fortbestand in der Wildtierszene der Stadt Z├╝rich sichern.
 
Auf der Internetseite www.stadtwildtiere.ch k├Ânnen eigene Beobachtungen von Feldhasen gemeldet werden.
 
(Gemeinsame Medienmitteilung von Gr├╝n Stadt Z├╝rich und dem Projekt ┬źStadtWildTiere┬╗)
 
 
28.02.2016

Vom 10. Mai bis zum 17. Juli findet in der Region zum zweiten Mal (nach 2005) ein Gl├╝hw├╝rmchen Festival statt - mit 15 verschiedenen NahReisen-Ausfl├╝gen, Sensenkursen, Leuchtholz-Exkursionen, einer Kunstausstellung in der Stadtg├Ąrtnerei Z├╝rich mit K├╝nstlerInnen aus Deutschland, den USA und der Schweiz, einem Filmprogramm im Xenix, einer Theater-Produktion im sogar theater und weiteren Veranstaltungen.
 
Gl├╝hw├╝rmchen werden dabei quasi von allen Seiten beleuchtet und kommen nicht nur als gute Zeiger f├╝r reich strukturierte, naturnah bewirtschaftete Lebensr├Ąume mit hoher Biodiversit├Ąt zum Zug, sondern auch als Vertreter einer vielf├Ąltigen Fauna, die Kopf und Herz bereichern.

Erste Informationen finden sich auf www.nahreisen.ch. Das vollst├Ąndige Programm wird Ende April ver├Âffentlicht und kann - auf der gleichen Website - per Mail oder als gedrucktes Programmheft bestellt werden.

17. Juni 2016, Z├╝rich: Fachtagung ÔÇ×Gl├╝hw├╝rmchen - ├ľkologie und NaturschutzÔÇť┬á
Mit Beitr├Ągen des englischen Gl├╝hw├╝rmchen-Spezialisten John Tyler, Orietta Brombin aus Turin sowie zahlreichen Fachleuten und Engagierten aus der Schweiz. Anmeldung bereits jetzt m├Âglich (ebenfalls via nahreisen.ch).

 

11.02.2016

Weissstorch (c) J. Hurt, stadtwildtiere.ch

Das internationale Projekt Spring Alive von Birdlife international richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir sind alle eingeladen, die R├╝ckkehr von f├╝nf einfach zu erkennenden Zugv├Âgeln zu beobachten: Rauchschwalbe, Weissstorch, Kuckuck, Mauersegler und Bienenfresser. Der Fr├╝hlings steht bereits vor der T├╝r. Auch die Zugv├Âgel kommen wieder zur├╝ck aus ihren Winterquartieren. Nun k├Ânnen Beobachtungen der R├╝ckkehrer bei ÔÇ×Spring AliveÔÇť eingetragen und so ihre Ankunft mitverfolgt werden.┬á

06.02.2016

Seit Anfang Februar ist StadtWildTiere Winterthur online! Lokaler Tr├Ąger des Projekts ist das Naturmuseum Winterthur. Im Museum ist bis im Mai 2016 die Ausstellung "Grimms Tierleben" zu sehen. Viel Spannendes ├╝ber StadtWildTiere ist an den Infotischen zu erleben, die an den Wochenende von Februar bis April auf die Besucher/innen warten. Ein Besuch im Museum lohnt sich!

Infos zum Naturmuseum, den Infotischen und der Ausstellung "Grimms Tierleben" finden Sie hier.

29.01.2016

6`000 Beobachtungen: Das Projekt StadtWildTiere hat diese Woche die 6`000er-Marke geknackt! Ein gro├čes Dankesch├Ân an die vielen, flei├čigen Melderinnen und Melder. Wir freuen uns auf eure weiteren Beobachtungen.

29.01.2016

SVS/Birdlife Schweiz lanciert den Buntspecht als Vogel des Jahres 2016. Auch im Siedlungsraum ist dieser sch├Âne Vogel mit seiner markanten F├Ąrbung zu beobachten. Der Erhalt von grossen, alten B├Ąumen in G├Ąrten und Gr├╝nanlagen sind f├╝r ihn von besonderer Bedeutung.

17.01.2016
Das F├╝ttern von Wasserv├Âgeln mit Brot kann diesen schaden. Im letzten Jahr wurden deshalb die gesetzlichen Grundlagen f├╝r national gesch├╝tzte Wasser- und Vogelschutzgebiete der Schweiz ├╝berarbeitet. Seit dem 1. Juli 2015 gilt ein F├╝tterungsverbot f├╝r V├Âgel und S├Ąugetiere in diesen Gebieten.Viele Leute wissen dies nicht und bringen den Enten und Schw├Ąnen weiterhin ihr altes Brot. Am Greifensee m├Âchte man nun mit vermehrter Information auf das Verbot und die Gr├╝nde daf├╝r aufmerksam machen.┬á
 
05.01.2016

Auf der im Mai 2015 lancierten Website www.stadtwildtiere.ch wurden bis jetzt 161 Beobachtungen von S├Ąugetieren und anderen Arten in St.Gallen gemeldet. Spitzenreiter sind Fuchs, Igel, Reh und Dachs. Besonders ├╝berrascht hat, dass auch in St.Gallen Dachse bis weit in die Stadt hinein vorkommen und auch Bauten mitten im Siedlungsraum bekannt sind.
 
In der Galerie auf der Webseite gibt es immer wieder sch├Âne und spannende Bilder zu entdecken, neben St.Galler Aufnahmen auch Fotos aus Z├╝rich und Wien.
 

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