News

03.06.2016


Ein Gl├╝hw├╝rmchen sitzt leuchtend auf einem Grashalm. CC BY 2.0: takot/flickr.com

Bern ist die f├╝nfte Stadt auf stadtwildtiere.ch. Herzlich willkommen! Mit einem Aufruf, Gl├╝hw├╝rmchen zu melden, startete am 2. Juni die Fachstelle Natur und ├ľkologie von Stadtgr├╝n Bern zusammen mit dem Verein StadtNatur die Meldeplattform.
Haben Sie Gl├╝hw├╝rmchen in Bern entdeckt? Melden Sie Ihre Beobachtung. Bisher sind erst zwei Vorkommen, n├Ąmlich diejenigen auf dem Bremgartenfriedhof und dem Schosshaldenfriedhof, bekannt. F├╝r gezielte F├Ârdermassnahmen sind genauere Kenntnisse n├Âtig. Die will die Fachstelle mithilfe der Bev├Âlkerung nun erforschen.
 

 

20.05.2016

In den Schaufenstern der Viaduktb├Âgen und Umgebung im Z├╝rcher Kreis 5 zwischen dem Bahnhof Hardbr├╝cke und der Tramstation Dammweg sind f├╝r einmal Wildtiere und ihre Spuren zu Gast. Wer findet alle zehn st├Ądtischen Wildtiere, die sich dort versteckt haben?

Wie teilnehmen?

Reist zu den Viaduktb├Âgen und startet eure Schnitzeljagd. Habt ihr ein Wildtier gefunden, gibt es zwei Dinge zu tun:
(1) Notiert euch, im Schaufenster welches Gesch├Ąfts ihr dieses gesehen habt und (2) beantwortet die Frage zum Tier im Schaufenster. Wer mindestens eines der zehn Tiere findet, kann diese zwei Informationen auf der Webseite stadtwildtiere.ch/schnitzeljagd eintragen, damit mit jedem entdeckten Tier am Wettbewerb teilnehmen und mit ein wenig Gl├╝ck tolle Preise gewinnen.

 

Starthinweis: Die Schnitzeljagd startet im Garten von Frau Gerold mitten in der Stadt.

Weitere Informationen zur Teilnahme findet ihr hier.

11.05.2016

"Der Wildtierbiologe Richard Zink vom Forschungsinstitut f├╝r Wildtierkunde und ├ľkologie (FIWI) erkl├Ąrt, warum sich F├╝chse, Dachse, Biber und Wildschweine zwischen Stadtpark, Wohnsiedlung und Schrebergarten wohl f├╝hlen, und warum auch Stadttiere wild bleiben sollen. Tierfreunde ermuntert er, ihre Beobachtungen auf der Seite www.stadtwildtiere.at zu melden und einzutragen." Der Beitrag im Freien Radio Ober├Âsterreich kann hier jederzeit nachgeh├Ârt werden.

05.05.2016
 
Wir suchen für ein Projekt über Igel in der Stadt Zürich Freiwillige für die Feldarbeiten. 
 
Mit Hilfe von sogenannten Spurentunnel, die in Privatg├Ąrten ├╝ber die Stadt verteilt, aufgestellt werden, wollen wir erfassen, wo Igel unterwegs sind. Geht ein Igel durch ein Spurentunnel, hinterl├Ąsst er dank den im Tunnel ausgebrachten Farbstreifen und Papier seine Fussabdr├╝cke und verr├Ądt damit seine Anwesenheit.
 
Hast du Lust, dich an diesem wissenschaftlichen Projekt zur Erforschung der Igel in der Stadt Zürich zu beteiligen? 
 
Wir suchen Freiwillige, die uns dabei helfen, 10 Spurentunnel in einem zugeteilten Gebiet in Z├╝rich aufzustellen und diese w├Ąhrend einer Woche t├Ąglich zu kontrollieren. Als Einstieg ins Projekt f├╝hren wir eine halbt├Ągige Weiterbildung rund um Igel und Wildtiere im Siedlungsraum durch.
 
Interesse? Melde dich unter: igel@stadtwildtiere.ch oder 044 508 10 69
 
 
27.04.2016

Die vielf├Ąltige Tierwelt, welche unter Wasser lebt, ist vielen von uns nicht bekannt. Auch im Siedlungsraum leben in Seen, Fl├╝ssen, B├Ąchen, Feuchtbiotopen und Riedenfl├Ąchen unz├Ąhlige Tiere, gr├Âssere und viele Kleinlebewesen. Sie zu entdecken ist spannend und faszinierend. Ein Besuch des Naturzentrums Neeracherried und seiner aktuellen Sonderausstellung erm├Âglicht einen Einblick in diese geheimnissvolle Welt.

26.04.2016

StadtWildTiere berichtete bereits vor einem Jahr von den sogenannten "Kamikaze-Tauben": Tauben, die mit einem hochgiftigen Stoff bestrichen und danach ausgesetzt wurden, damit Greifv├Âgel sie fangen und durch das Gift qualvoll zu Tode kamen. Ein trauriger Fall wurde von der Falkenkamera am Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstra├če in Z├╝rich aufgezeichnet.┬á

Wie die NZZ am 23.4.2016 berichtete, steht ein Mann vor Gericht, weil er mutma├člich┬ámit Gift beschmierte Tauben in die Luft schickte, um Wanderfalken zu t├Âten. Der Fall gibt erstmals Einblick in eine dubiose Szene von Taubenz├╝chtern.

Vorsicht tote V├Âgel
Sollten Sie einen toten Wanderfalken finden und eine Vergiftung vermuten, ist umgehend die Polizei unter der Rufnummer 117 (Schweiz) oder 133 (├ľsterreich) zu informieren. Tote Tiere niemals mit┬áblo├čen┬áH├Ąnden anfassen (Vergiftungsgefahr).
22.03.2016
Feldhase im Wildpark Langenberg  (c) Christian Stauffer.
 
Die gezielte Suche zum Nachweis des Feldhasen auf dem Stadtgebiet von Z├╝rich lieferte erfreuliche Resultate. An sechzehn Orten des Stadtrands hinterliessen die Langohren w├Ąhrend der letzten beiden Winter Spuren im Schnee. Um die Population zu erhalten oder gar zu entwickeln, sind die Hasen auf st├Ârungsfreie R├╝ckzugsorte und eine aufgewertete Landschaft angewiesen.
Der Feldhase hat es in der Schweiz nicht einfach. Intensive Landwirtschaft und Lebensr├Ąume ohne gen├╝gend Strukturen wie Hecken oder ungem├Ąhte Wiesen machen ihm das Leben schwer. Seine Best├Ąnde sind in vielen Landesteilen unter Druck. Umso erfreulicher sind die aktuellen Nachweise der Langohren auf dem Gebiet der Stadt Z├╝rich.
 
Im Rahmen der Erfolgskontrolle von Landschaftsaufwertungen hat Gr├╝n Stadt Z├╝rich in Zusammenarbeit mit dem Team des Projekts ┬źStadtWildTiere┬╗ das Vorkommen der Feldhasen in der Stadt Z├╝rich untersucht. Anhand deren typischer Spuren im Schnee konnten die Biologen w├Ąhrend der letzten beiden Winter an sechzehn Orten Feldhasen nachweisen. Die Spuren fanden sich vorwiegend an Waldr├Ąndern mit wenig begangenen Wiesen und in Waldlichtungen. An solchen Orten schaffen Aufwertungsmassnahmen wie abgestufte Waldr├Ąnder mit breitem Krautsaum und die Reduktion von st├Ârenden Einfl├╝ssen einen geeigneten Lebensraum f├╝r die Feldhasen und tragen dazu bei, ihren Fortbestand in der Wildtierszene der Stadt Z├╝rich sichern.
 
Auf der Internetseite www.stadtwildtiere.ch k├Ânnen eigene Beobachtungen von Feldhasen gemeldet werden.
 
(Gemeinsame Medienmitteilung von Gr├╝n Stadt Z├╝rich und dem Projekt ┬źStadtWildTiere┬╗)
 
 
28.02.2016

Vom 10. Mai bis zum 17. Juli findet in der Region zum zweiten Mal (nach 2005) ein Gl├╝hw├╝rmchen Festival statt - mit 15 verschiedenen NahReisen-Ausfl├╝gen, Sensenkursen, Leuchtholz-Exkursionen, einer Kunstausstellung in der Stadtg├Ąrtnerei Z├╝rich mit K├╝nstlerInnen aus Deutschland, den USA und der Schweiz, einem Filmprogramm im Xenix, einer Theater-Produktion im sogar theater und weiteren Veranstaltungen.
 
Gl├╝hw├╝rmchen werden dabei quasi von allen Seiten beleuchtet und kommen nicht nur als gute Zeiger f├╝r reich strukturierte, naturnah bewirtschaftete Lebensr├Ąume mit hoher Biodiversit├Ąt zum Zug, sondern auch als Vertreter einer vielf├Ąltigen Fauna, die Kopf und Herz bereichern.

Erste Informationen finden sich auf www.nahreisen.ch. Das vollst├Ąndige Programm wird Ende April ver├Âffentlicht und kann - auf der gleichen Website - per Mail oder als gedrucktes Programmheft bestellt werden.

17. Juni 2016, Z├╝rich: Fachtagung ÔÇ×Gl├╝hw├╝rmchen - ├ľkologie und NaturschutzÔÇť┬á
Mit Beitr├Ągen des englischen Gl├╝hw├╝rmchen-Spezialisten John Tyler, Orietta Brombin aus Turin sowie zahlreichen Fachleuten und Engagierten aus der Schweiz. Anmeldung bereits jetzt m├Âglich (ebenfalls via nahreisen.ch).

 

11.02.2016

Weissstorch (c) J. Hurt, stadtwildtiere.ch

Das internationale Projekt Spring Alive von Birdlife international richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir sind alle eingeladen, die R├╝ckkehr von f├╝nf einfach zu erkennenden Zugv├Âgeln zu beobachten: Rauchschwalbe, Weissstorch, Kuckuck, Mauersegler und Bienenfresser. Der Fr├╝hlings steht bereits vor der T├╝r. Auch die Zugv├Âgel kommen wieder zur├╝ck aus ihren Winterquartieren. Nun k├Ânnen Beobachtungen der R├╝ckkehrer bei ÔÇ×Spring AliveÔÇť eingetragen und so ihre Ankunft mitverfolgt werden.┬á

06.02.2016

Seit Anfang Februar ist StadtWildTiere Winterthur online! Lokaler Tr├Ąger des Projekts ist das Naturmuseum Winterthur. Im Museum ist bis im Mai 2016 die Ausstellung "Grimms Tierleben" zu sehen. Viel Spannendes ├╝ber StadtWildTiere ist an den Infotischen zu erleben, die an den Wochenende von Februar bis April auf die Besucher/innen warten. Ein Besuch im Museum lohnt sich!

Infos zum Naturmuseum, den Infotischen und der Ausstellung "Grimms Tierleben" finden Sie hier.

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