News

18.10.2016

Rehe sind Feinschmecker, d.h. sie fressen mit Vorliebe reichhaltige Kr√§uter, Knospen und Gr√§ser. Deshalb sind sie auch immer wieder auf waldnahen Friedhofarealen oder in G√§rten und Parks am Stadtrand zu beobachten. Nicht immer zur Freude von Gartenbesitzern und Friedhofbesucher/innen. Aber entsch√§digen uns nicht solch wundersch√∂ne Bilder, die der Stadtwildtierebeobachter David Riedener in die Galerie der StadtWildTiere geladen hat, f√ľr abgefressene Knospen und Blumen?

Schöne und spannende Bilder sind immer wieder in der Galerie von stadtwildtiere.ch und stadtwildtiere.at, aber auch auf wildenachbarn.ch zu sehen. Ein regelmässiger Besuch lohnt sich.Oder besuchen Sie die entsprechenden Facebook-Seiten: 

 

Facebook-Seite der StadtWildTiere 

Facebook-Seite der Wilden Nachbarn

 

 

 

 

18.10.2016

(c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Erdkr√∂te (Bufo bufo) gilt als h√§ufige und weit verbreitete Amphibienart. Eine neue Untersuchung, publiziert im Wissenschafts-Journal Plos One, zeigt jedoch das beunruhigende Bild eines gro√üfl√§chigen Bestandsr√ľckgangs seit den 1980er Jahren. Ausgewertet wurden dabei Daten aus Gro√übritannien und der Schweiz, die im Rahmen von Naturschutzaktionen in den beiden L√§ndern von Freiwilligen gesammelt wurden, indem sie w√§hrend der Amphibienwanderzeiten Erdkr√∂ten √ľber die Stra√üe¬†trugen. Die Gr√ľnde f√ľr den R√ľckgang liegen noch im Dunkeln, zumal bei anderen h√§ufigen Amphibienarten wie etwa dem Grasfrosch, kein solcher R√ľckgang zu verzeichnen ist.

09.09.2016

Heute Morgen hat uns mit der Meldung einer G√§mse aus St.Gallen die 10‚Äô000ste Beobachtungsmeldung des Projekts StadtWildTiere erreicht. Das Projekt StadtWildTiere ist bisher in Bern, St.Gallen, Wien, Winterthur und Z√ľrich aktiv.¬†

G√§msen sind zwar eher seltene Stadtbewohner, k√∂nnen aber in St.Gallen, Winterthur und Z√ľrich durchaus auf dem Stadtgebiet beobachtet werden.

Wir freuen uns auf die nächsten 10'000 Beobachtungen. Ein herzliches Dankeschön an alle engagierten MelderInnen!

07.09.2016


Sonnenbarsch. (c) Daniel Hegglin / stadtwildtiere.ch

Der Sonnenbarsch wird seit vielen Jahren im Z√ľrichsee und anderen Schweizer Gew√§ssern beobachtet. So auch in diesen Tagen von Daniel Hegglin, der die Bilder aus dem Z√ľrichsee auf stadtwildtiere.ch hochgeladen hat. Auch in vielen anderen europ√§ischen L√§ndern werden die Exoten beobachtet. Die oft bunt gef√§rbte Fischart stammt urspr√ľnglich aus Nordamerika und wurde vermutlich von gedankenlosen Aquarianern freigesetzt.¬†Das Freisetzen von standortfremden Tieren ist verboten, denn oft stellen sie eine Bedrohung der einheimischen Fauna dar.¬†Der Sonnenbarsch z.B. ist eine Gefahr f√ľr gef√§hrdete Arten in Kleingew√§ssern.¬†

Weitere Infos zum Sonnenbarsch

07.09.2016

(c) Gaby Hubich / Archiv stadtwildtiere.at

Alle Säugetierbilder, die bis Mitte November auf Meldeplattformen der Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und säugetieratlas.wildenachbarn.ch hochgeladen werden, nehmen automatisch am Fotowettbewerb des neuen Säugetieratlas teil. Wir freuen uns auf Ihre Fotos von Wildtierbeobachtungen!

Weitere Informationen zum Projekt f√ľr einen neuen S√§ugetieratlas unter "News und Infos" der verschiedenen Meldeplattformen.

05.07.2016

S√§ugetiere besch√§ftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden, sei es als Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere. Trotzdem kennt die breite Bev√∂lkerung nur wenige der rund 90 wildlebenden S√§ugetierarten. Die Schweizerische Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW-SSBF m√∂chte das √§ndern und lanciert am 5. Juli 2016 einen neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins. Helfen Sie mit!

Melden Sie Ihre Beobachtungen auf www.säugetieratlas.wildenachbarn.ch

 

Jede Meldung ist wichtig und liefert wertvolle Hinweise, um die Kenntnisse √ľber die Verbreitung unserer einheimischen S√§ugetiere zu verbessern.

 

Medienmitteilung der Schweizerische Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW-SSBF

 

04.07.2016

In der zweiten Briefmarkenausgabe des Jahres 2016 hat die Schweizerische Post die Sondermarkenserie ¬ęNachtaktive Tiere¬Ľ herausgegeben. In dieser Serie sind zwei unserer einheimischen S√§ugetiere abgebildet.

Gartenschläfer (Eliomys quercinus) auf der CHF 1.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

Igel (Erinaceus europaeus) auf der CHF 2.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

27.06.2016
Flussseeschwalbe beim F√ľttern. (Sterna hirundo, (c) Lukasz Lukasik, Wikipedia)
 
Flussseeschwalben-Förderung à la Orniplan findet Beachtung
 
Die elegante Flussseeschwalbe kann durch Anbringen spezieller Brutflosse auf Stehgew√§ssern gef√∂rdert werden, wie das Beratungsb√ľro¬†Orniplan berichtet: "Am Z√ľrichsee und an anderen grossen Seen taugt dieses Rezept allerdings bald nichts mehr: zu viel St√∂rungsbetrieb, zu viele Mittelmeerm√∂wen als Konkurrenten am Brutplatz und Konflikte zu anderen Schutzzielen innerhalb von Seeschutzzonen.
Not macht erfinderisch: Die Orniplan baute 2013 eine neue Form von Brutplatz auf ein ufernahes Flachdach und initialisierte die schwierige Erstansiedlung dieses Koloniebr√ľters mit Tricks. 2015 br√ľteten dann die ersten Flussseeschwalben auf Flachd√§chern. Aktuell liessen sich bereits wieder Flussseeschwalben in Horgen nieder. Eine weitere Flachdach-Bruthilfe konnte von der Orniplan in der Stadt Z√ľrich am Mythenquai installiert werden. Die Presse hat prominent dar√ľber berichtet".
 
Unterst√ľtzt wird das Projekt vom ZVS/BirdLife Z√ľrich, vom Naturschutzverein Horgen, von der Fachstelle Naturschutz Kanton Z√ľrich und von Gr√ľn Stadt Z√ľrich.
23.06.2016

 

Mit der w√§rmeren Jahreszeit beginnt auch die Aktivit√§tsperiode von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockk√§fer oder dem Buchdrucker, wie das Bundesamt f√ľr Umwelt BAFU meldet. Die Kontrollg√§nge der F√∂rster und Waldeigent√ľmer tragen wesentlich zur Pr√§vention bei. Auch die Bev√∂lkerung und Personen, die in ¬ęgr√ľnen¬Ľ Berufen t√§tig sind, k√∂nnen mit Hinweisen dazu beitragen, dass ein Befall m√∂glichst fr√ľh entdeckt und bek√§mpft werden kann.

Weitere Infos hier.

22.06.2016

Der ORF widmet dem Projekt StadtWildTiere, welches in Wien durchgef√ľhrt wird, einen Artikel und einen Beitrag in Wissen Aktuell am 16.6.2016. Das Wiener Citizen-Science-Projekt ist ein gro√üer Erfolg: Mehr als 4.000 Sichtungen und Begegnungen wurden online gemeldet.

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