News

31.03.2017
567 Bilder von freilebenden Wildtieren

Mit der Lancierung der Arbeiten für den neuen Säugetieratlas ging im Juli 2016 auch die Meldeplattform säugetieratlas.wildenachbarn.ch online. Gleichzeitig mit der Plattform startete der Fotowettbewerb für Beobachtungsmeldungen mit Wildtierbildern. Bis am 20. Oktober 2016 wurden 567 Bilder von 141 Personen auf der Plattform hochgeladen. Anschliessend konnten Nutzer der Plattform die Bilder bewerten und den Sieger des Publikumspreises bestimmen. Eine Jury der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF bestimmte den Jurypreis und das Los entschied den Zufallspreis.Wir gratulieren!

 

© Christian Bottlang / wildenachbarn.ch

Abb. 1: Frischling im Wald. Publikumspreis 2017 des Fotowettbewerbs für den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.

© Sibyll Bachmann / Schweizerischer Nationalpark, wildenachbarn.ch

Abb. 2: Baumschläfer im Schweizerischen Nationalpark. Jurypreis 2017 des Fotowettbewerbs für den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.

© Dominik Konrad / wildenachbarn.ch

Abb.3: Rehbock. Zufallspreis 2017 des Fotowettbewerbs für den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.

© wildenachbarn.ch

Abb.4: Preisverleihung des Fotowettbewerbs, von links nach rechts: Roland Graf / SGW, Gewinnerin Jurypreis Sibyll Bachmann, Gewinner Zufallspreis Dominik Konrad, Valentin BrĂĽgger / Swarovski.

 

17.03.2017

Das am 2. März im Zürcher Weinland tot aufgefundene Schaf ist von einem Wolf gerissen worden. Dies haben die genetischen Untersuchungen ergeben. Über die Herkunft des Wolfes könne noch keine Angaben gemacht werden, teilte die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mit.

Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons ZĂĽrich

Artikel bei Watson zum Thema 

10.03.2017

SWILD - Stadtökologie, Wildtierforschung, Kommunikation ist eine Forschungs- und Beratungsgemeinschaft von WildtierbiologInnen, die seit über 20 Jahren Projekte in den Bereichen Naturschutz, Management von Wildtieren und Öffentlichkeitsarbeit durchführt. SWILD hat die Beobachtungsmeldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch entwickelt und führt deren Geschäftsstelle.

Für die Weiterentwicklung verschiedener, international genutzter Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung räumlicher Daten und Beobachtungsmeldungen von Wildtieren (stadtwildtiere.ch / wildenachbarn.ch, GPS Ortungen sendermarkierter Wildtiere, etc.) suchen wir eine/n ProgrammiererIn Webapplikationen für Wildtier-Projekte: 40 %

Stellenausschreibung

19.02.2017

Wir suchen: Praktikantin / Praktikant, 80 bis 100 % im Projekt StadtWildTiere

Ihre Aufgaben
• Mitarbeit im Projekt "StadtWildTiere" im Schwerpunktprogramm „Igel gesucht“ in der Stadt St.Gallen und im Schwerpunktprogramm „Aktion StadtIgel“ in der Stadt Zürich.
• Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadtökologie und Kommunikation
• Diverse Feldarbeiten im Siedlungsgebiet
• Datenerfassung, Datenaufbereitung

Start: April oder Mai 2017

Bewerbungen bis am 20. März gemäss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

16.02.2017

Im Westschweizer Kanton Fribourg ist ein Wolf unterwegs, der in den letzten Tagen auch Dörfer und die Kleinstadt Bulle besucht hat. In verschiedenen Zeitungen ist zu lesen, dass Wölfe den Menschen sonst nie so nahe kommen. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Wölfe sind zwar scheu und weichen einer direkten Begegnung mit Menschen aus, weshalb wir sie kaum zu Gesicht bekommen. Sie sind jedoch auch sehr anpassungsfähig und können durchaus durch Siedlungsgebiete wandern. 

Artikel dazu in der NZZ

17.01.2017

 

© Pixabay.com

Im Verlauf der letzten Jahre sind in der Stadt und im Kanton ZĂĽrich mehrere Wanderfalken vergiftet worden. Die Falkenkamera beim Hochkamin an der Josefstrasse dokumentierte einen solchen Fall im Mai 2011. Damals starb ein Wanderfalkenweibchen beim Verzehr einer vergifteten Taube vor laufender Kamera.

Die Tauben werden als Köder verwendet. Ihr Gefieder wird mit Gift bestrichen, sodass Greifvögel, welche die Taube erbeuten, vergiftet werden.

 

Die Behörden konnten in einem Fall nun den Schuldigen ermitteln und es handelt sich dabei um einen Hobbytaubenzüchter aus dem Zürcher Unterland. Dem Angeklagten droht eine bedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten wegen Tierquälerei und eine Busse von 1500.- Franken, sowie die Untersuchungskosten von 8000.- Franken. 

 

Die Vergiftungsfälle scheinen gravierende Auswirkungen auf die Wanderfalken zu haben. Seit 2011 hat kein Wanderfalkenpaar mehr an der Josefstrasse gebrütet und auch in der restlichen Schweiz seien plötzlich langjährige Brutplätze aufgegeben worden. Der Schweizer Vogelschutz (SVS) ruft dazu auf, wachsam zu sein und bei Verdacht oder Vorfällen die Polizei zu informieren.

16.12.2016

(c) Fredy Haffner / Höngger

Nun sind sie da, die Biber auf der Werdinsel, an der Limmat Richtung Baden. Bereits im Oktober wurden auf stadtwildtiere.ch Biberspuren an der Limmat, unweit der Stadtgrenze von Zürich, gemeldet. Nun sind die Spuren auch auf StadtZürcher Boden unübersehbar, wie der Höngger gestern berichtete.

 

Die Stadt Zürich nimmt es gelassen. Im Winterhalbjahr, so Werlen (Mediensprecher von Grün Stadt Zürich), werde der Biber durch den geringen Betrieb auf der Insel weniger gestört, und es gehöre vor dem Winter zum normalen Verhalten dieser Tiere, die keinen Winterschlaf halten, sich das Futter aus der Baumkrone zu sichern: «Darum werden wir auch nur Bäume wegräumen, von denen eine unmittelbare Gefahr ausgeht».

 

01.12.2016

Bei den Wilden Nachbarn und StadtWildTieren läuft der Fotowettbewerb für den Säugetieratlas. Alle Bilder, die von Juli bis 20. November auf die Meldeplattform hochgeladen wurden, können nun bis am 20. Dezember bewertet werden. Einzige Bedingung: man muss auf der Plattform registriert sein.

 

Es gibt drei Preise: einen Publikumspreis, einen Jurypreis und einen Zufallspreis.

 

Macht mit und bewertet die Bilder und macht eure Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam!

Ein Blick in die Galerie lohnt sich, es hat viele tolle Bilder zu entdecken. Viel Spass!

18.11.2016

Ein Luchs, mitten in Basel: Kurze Filmaufnahmen einer Baslerin zeigen die noch junge Wildkatze, wie sie in der Stadt unterwegs ist. Der Luchs wurde von der Feuerwehr eingefangen und in den Basler Tierpark Lange Erlen gebracht. Dort wird er nun auf seinen Gesundheitszustand getestet und abgeklärt, was mit ihm geschehen soll.

Berichte in der Basler Zeitung
14.11.2016

Citizen Science wird immer mehr als ein Sammelbegriff für die vielen Herangehensweisen verwendet, wie Freiwillige in der Wissenschaft beteiligt werden. Das Citizen Science Netzwerk Schweiz wurde 2015 nach einem Bedürfnis verschiedener Anbietern von Schweizer Citizen Science Projekten gegründet. Ziel dieses Netzwerks ist ein besserer Austausch zum Thema Citizen Science in der Schweiz sowie eine besseren Anerkennung durch Interessierte, Förderer und Forschende.

Auf www.schweiz-forscht.ch finden Sie zur Zeit Portraits von 19 Schweizer Citizen Science-Projekten. Die Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und das Citizen Science-Projekt Säugetieratlas.wildenachbarn sind ebenfalls auf der Plattform vorgestellt. Erfahren Sie mehr über die Vielfalt der Schweizer Citizen Science-Projekte und besuchen Sie schweiz-forscht.

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