News

24.01.2018


┬ę Cornelia H├╝rzeler / stadtwildtiere.ch

Greifv├Âgel mitten in der Stadt: ein Sperber, der im Stadtzentrum ungeachtet der verbl├╝fften Fussg├Ąnger eine Taube verfolgt, ein Habicht, der sich ein Stadthuhn aus einem Gehege holt, Wander- und Turmfalken, die an Hochkaminen nisten... Greifv├Âgel sind besonders eindr├╝ckliche Stadtbewohner, wie dieser wundersch├Âne Sperber beweist, fotografiert von der StadtNaturBeobachterin Cornelia H├╝rzeler in einem Z├╝rcher Wohnquartier.┬á

20.01.2018

Hermelin in der B├╝ndner Region Partnun (┬ę Jann Lampert / wildenachbarn.ch)

Pro Natura Schweiz hat als Tier des Jahres 2018 das Hermelin ernannt. Der flinke kleine J├Ąger ist bei StadtWildTiere und Wilde Nachbarn immer wieder anzutreffen und in der Galerie finden sich erstaunliche Bilder.

Zur Erinnerung: Hermeline haben ein wei├čes Winterfell, die Schwanzspitze ist jedoch auch im Winter schwarz. Nah verwandt ist das kleinere Mauswiesel. Unterscheidbar sind die beiden Arten anhand eben dieser Schwanzspitze, die beim Hermelin stets schwarz, beim Mauswiesel braun und nie schwarz ist.

Ein Besuch der StadtWildTiere- oder Wilde Nachbarn-Galerie (bei den Tierportr├Ąts Hermelin ausw├Ąhlen und dann auf Galerie klicken) lohnt sich!

Mit Hermelin und Mauswiesel besch├Ąftigt sich das Wieselnetz Schweiz┬áund dem grossen Projekt Wiesellandschaft Schweiz.

20.01.2018

Grasfrosch (┬ę Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch)

Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Von Apfelmoos und Knausbirne bis Zwerglibelle und Grasfrosch stehen die meisten Jahreswesen 2018 bereits fest. Der NABU Deutschland und der Naturschutzbund ├ľsterreich bieten die Jahreswesen und die Kontaktadressen der sie k├╝renden Organisationen im tabellarischen ├ťberblick. F├╝r die Schweiz fehlt ein entsprechender ├ťberblick.┬á

Natur des Jahres 2018

NABU Deutschland
Naturschutzbund ├ľsterreich

29.12.2017


Stadtnatur an der Limmat in Z├╝rich (Bild Sandra Gloor / stadtwildtiere.ch)

Die Stadt ist ein Lebensraum wie andere auch, etwa Waldgebiete oder l├Ąndliche Kulturlandgebiete. Wie artenreich st├Ądtische Gebiete sind, bestimmen wir Bewohnerinnen und Bewohner.

Dies bringt ein lesenswerter Artikel in der NZZ vom 28.12.2017 auf den Punkt.
Merkblatt der Eidg. Forschungsanstalt WSL "Biodiversit├Ąt in der Stadt: f├╝r Mensch und Natur" von 2012.

11.12.2017


┬ę Igelzentrum Z├╝rich

Igel in Z├╝rich: mit Citizen Science den Igeln auf der Spur

Wie steht es um die Igel in unseren Siedlungsr├Ąumen? Dieser Frage stellten sich die Biologinnen und Biologen der Meldeplattform stadtwildtiere.ch in ihren Projekten ÔÇ×Igel gesuchtÔÇť und ÔÇ×Aktion StadtIgelÔÇť. Die Bev├Âlkerung wurde aufgerufen, Igelbeobachtungen zu melden. Ausserdem kamen wildtierbiologische Methoden mit Spurentunnel und tatkr├Ąftiger Unterst├╝tzung von Freiwilligen zum Einsatz, mit welchen die Verbreitung der Igel in Z├╝rich untersucht wurde.

Weniger Igel in Z├╝rich ÔÇô was sind die Gr├╝nde?

Die Resultate des Igelprojekts zeigen, dass die Igeldichte zwischen den Stadtgebieten stark variiert und dass die Verbreitungskarte besorgniserregende L├╝cken auf┬Čweist. Der Vergleich des Igelvorkommens der 1990er Jahre in Z├╝rich mit den aktuellen Untersuchungen zeigt einen Arealverlust der Igelpopulation von 39 %, also mehr als einem Drittel.
Noch liegen die Gr├╝nde f├╝r den R├╝ckgang im Dunkeln. Macht den Igeln die immer dichter werdende Stadt zu schaffen, sterile G├Ąrten oder der zunehmende Verkehr? Oder spielt der Einsatz von Pestiziden in den Gr├╝nr├Ąumen eine Rolle?
Das Projekt StadtWildTiere wird die Gr├╝nde f├╝r die Verbreitungsl├╝cken weiter untersuchen und ruft dazu auf, Beobachtungen von Igeln und anderen Wildtieren auf der Meldeplattform stadtwildtiere.ch zu melden.

Zur Medieninformation des Projekts StadtWildTiere vom 11.12.2017

 

TV-Beitrag von TeleZ├╝ri zum Thema

06.12.2017

 

 

Wir suchen: 3 Praktikantinnen / Praktikanten, 80 bis 100 % in den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn im Raum Luzern, St.Gallen, Z├╝rich

Ihre Aufgaben
  • Mitarbeit bei den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn, inkl. Feldarbeiten f├╝r Citizen Science-Projekte in den St├Ądten Luzern, St.Gallen oder f├╝r den neuen S├Ąugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.
  • Organisation und Durchf├╝hrung der Projekte ÔÇ×Igel gesuchtÔÇť und ÔÇ×Aktion StadtIgelÔÇť in Luzern, St.Gallen oder in der Deutschschweiz f├╝r den neuen S├Ąugetieratlas
  • Koordination und Organisation von Freiwilligen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadt├Âkologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten
  • Datenerfassung, Datenaufbereitung

 

Start: April 2018

Bewerbungen bis am 6. Januar 2018 gem├Ąss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

06.12.2017

Ein Stadtfuchs stattete dem Bundespr├Ąsidenten im Schloss Bellevue einen kurzen Besuch ab. Er wurde dabei von einem Kameramann des ARD gefilmt, wie er durch die offene T├╝r ins Innere schl├╝pfte. Kurz darauf suchte er jedoch wieder das Weite.

Link zu den Filmaufnahmen

Bericht dazu im Stern

23.11.2017

Im Rahmen der StadtWildTiere-"Aktion Asthaufen & Co." haben am 17. und 23. November┬á Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler eines Z├╝rcher Schulhauses bei wunderbarem Herbstwetter Ast- und Laubhaufen f├╝r Wildtiere gebaut. Dabei haben sie Spannendes ├╝ber Igel und den Winterschlaf erfahren. Vielen Dank an die fleissigen Helfer/innen, ihre Lehrpersonen,┬á nat├╝rlich an die StadtNaturBeobachterin Tamara Br├╝gger, die alles organisiert hat und an die G├Ąrtner von Gr├╝n Stadt Z├╝rich, welche das Astmaterial geliefert haben.

Wir haben kleine Tafeln aufgestellt, die Sinn und Zweck der Asthaufen erkl├Ąren.
Eine Anleitung f├╝r den Asthaufenbau und die Tafel (in A4- oder A3-Format) k├Ânnen unter┬áinfo@stadtnatur.ch bestellt werden.

09.11.2017


Kraniche ├╝ber Winterthur.┬á┬ę Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

Auf ihrem herbstlichen Zug von den Sommergebieten in Nordosteuropa und Skandinavien in die Winterquartiere in Spanien ├╝berfliegen Kraniche selten auch einmal die Schweiz, wie eine Beobachtungsmeldung aus Winterthur vom Formationsflug dieser eindr├╝cklichen V├Âgel zeigt.

Der Melder Stefan Wassmer schreibt dazu:"Rund 130 Kraniche zuerst im Formationsflug aus Norden kommend, dann laut rufend f├╝r mehrere Runden kreisend, bis sie weiter gezogen sind. Ein sch├Ânes Schauspiel vom B├╝rofenster aus!"

Mehr zum Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, auf Wikipedia.

19.10.2017


┬ę Cornelia H├╝rzeler / stadtwildtiere.ch

Eine Langzeitstudie aus Deutschland zeigt ein erschreckendes Bild: die Insekten-Biomasse hat in den letzten 27 Jahren um 75% abgenommen. Die Daten wurden seit 1989 an 63 Standorten in Naturschutzgebieten erhoben, also an Orten, in denen die Artenvielfalt und die Lebensbedingungen f├╝r Insekten verh├Ąltnism├Ą├čig gut sind. In anderen, mehr belasteten Gebieten, d├╝rfte der R├╝ckgang noch massiver sein.

Die dramatischen Resultate wurden gestern in der renommierten Zeitschrift Plos One publiziert.┬áGravierend sind die Resultate deshalb, weil Insekten f├╝r die Best├Ąubigung von Pflanzen zust├Ąndig sind und die Nahrungsgrundlage von tausenden von Wildtierarten sind. Die Gr├╝nde f├╝r den R├╝ckgang sind jedoch noch nicht bekannt. An erster Stelle der m├Âglichen Ursachen stehen die weltweit verwendeten Pestizide, aber auch die Lichtverschmutzung durch k├╝nstliches Licht und Klimaver├Ąnderungen d├╝rften eine Rolle spielen.

Originalartikel in Plos one

Artikel in Zeit online

Artikel im  DerStandard.at

Artikel in der NZZ

 

Seiten

Newsletter

M├Âchten Sie ├╝ber spannende Beobachtungen, Aktionen und Fortschritte informiert werden?

Abonnieren Sie den Newsletter:

Service
Betreut von SWILD
StadtWildTiere Z├╝rich
Träger